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Bangkok, ganz entspannt – Teil 1

11. Januar 2017

Sehr geehrter Herr Lagerfell, es schreibt Ihnen Ihre Großnichte Maew aus Siam. Ich hörte bereits in jungen Jahren von Ihrer Zielstrebigkeit und Reiselust. Nun möchte ich mein Land erkunden und wollte auf diesem Wege fragen ob Sie mich begleiten würden. Wenn ja, treffen wir uns doch am 17. Februar 2560 in Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit.“
Sawatdii Kah, Ihre Großnichte Maew“

Der Brief warf viele Fragen auf. Im Jahr 2560? Auch wenn Herr Lagerfell bestimmt ein biblisches Alter erreichen würde, diese Jahreszahl schien doch noch in sehr weiter Ferne. Und dieser Ort „Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit“. War es denn überhaupt ein Ort? Und wenn ja, wo befand sich dieser?
Herr Lagerfell begab sich in die Bibliothek und erschien nur kurze Zeit freudestrahlend wieder.
„Des Rätsels Lösung ist ganz einfach! Der thailändische Kalender beruht auf der buddhistischen Zeitrechnung und zurzeit befinden wir uns im Jahre 2560. Und hätten Sie es gedacht, der Ort „Krung Thep Maha Nakhon Amon Rattanakosin Mahinthara Yutthaya Mahadilok Phop Noppharat Ratchathani Burirom Udom Ratchaniwet Maha Sathan Amon Phiman Awatan Sathit Sakkathattiya Witsanukam Prasit“ wird umgangssprachlich auch ganz einfach BANGKOK genannt!“

Kommen Sie mit uns mit nach Thailand? Dann los!

Fast jeder Thailandreisende muss, um an sein eigentliches Zeil zu gelangen, einen Zwischenstopp in Bangkok einlegen. Die einen kürzer, die anderen länger.
Bangkok ist eine Stadt der Gegensätze. Hochmoderne Shopping Malls, Restaurants auf Sterne Niveau, nebenan bestes Streetfood, absolutes Verkehrschaos und an der nächsten Ecke ruhige Beschaulichkeit in einer Tempelanlage. Die Stadt hat über 8 Millionen Einwohner, über 400 Wats (Tempelanlagen), und mit mehr als 17 Millionen Touristen ist Bangkok fast die meistbesuchteste Stadt der Welt (an erster Stelle steht London). Eine wahre Stadt der Superlative.
Bangkok besteht aus verschiedensten Bezirken. Der älteste Teil ist die Rattanakosin- Insel im Stadtteil Phra Nakhon um den Großen Palast. Hierhin geht auch unsere Reise.

Nach Bangkok fliegt man sehr gut von Deutschland aus in etwa 12 Stunden mit Emirates über Dubai. Von dort geht es zum besten Hotel wo ich jemals nächtigen durfte. Bereits 5 Mal war ich dort Gast und ich hoffe auf noch viele dutzende weitere Male. Das Hotel Phranakorn-Nornlen ist ein kleines Paradies auf Erden in dem Moloch Bangkok. Jedes Zimmer und jede Ecke des Hotels wurde von Hand bemalt, es gibt einen wunderbar kühlen Garten, das unglaublichste Frühstück und eine Dachterrasse mit direkten Blick auf den stehenden goldenen Buddha. Das Hotel befindet sich fussläufig, keine 10 Minuten vom Fähranleger des Chao Phraya River entfernt, so dass sich die Stadt wunderbar vom Wasser erkunden lässt.
Ich empfehle sowieso die Stadt vom Wasserwege aus zu besichtigen, da es sich hierbei um die entspannteste und erfrischenste Art der Fortbewegung handelt.
Eine großartige Karte, auf der nicht nur alle Sehenswürdigkeiten, sondern auch die besten Cafés, Restaurants und Shops eingezeichnet sind, ist „Nancy Chandler’s Map“ –  bekommt man in vielen Cafés, aber auch im Phranakon-Nornlen Hotel.

Wenn man das Hotel verlässt (ich weiss, es fällt schwer), biegt man nach links ab und besucht nach gut 2 Minuten Fussweg den Talaat Thewet Market. Hier gibt es Gemüse, Fisch, aber auch frische Blumen und Pflanzen. Weiter geht es zum Pier „Tha Thewet“. Wenn Sie sich wundern warum dort altes Brot verkauft wird, gucken Sie doch mal in den Fluss. Die orange Fähre die nach links fährt nehmen, das Ticket direkt im Boot kaufen und erstmal den frischen Wind und die Aussicht geniessen. Hier reiht sich nun eine Sehenswürdigkeit an die nächste und es bleibt Ihnen überlassen zu entscheiden wo ausgestiegen wird.

Zu meinen Lieblingstempel in Bangkok zählt auf jedenfall „Wat Arun“ und der berühmt „Wat Po“, in dem auch die berühmte „Wat Po Massage Schule“ untergebracht ist. Unbedingt eine original Thai Massage ausprobieren! Einfach Nummer ziehen und warten bis man aufgerufen wird. Nachdem man nun so entspannt ist, geht es weiter mit dem Boot nach Chinatown. Entweder Memorial Bridge oder Tha Rachawongse aussteigen und die Atmosphäre geniessen. Bei Hunger einfach an einen der vielen Strassenstände essen oder in das Einkaufszentrum „Old Siam“ gehen. Hier reiht sich ein Essenstand an den nächsten und die Auswahl lässt keine Wünsche offen. Wenn man genug von Gedränge, Essensgeruch und Chaos hat, die Füsse schmerzen und man sich nichts sehnlicher als Ruhe wünscht, bringt einem das nächste Tuk-Tuk in etwa 10 Minuten wieder in Ihre Oase der Ruhe. Dort angekommen lässt sich der erste Tag auf der Dachterrasse bei Phad-Thai und Chrysanthemen Tee entspannt ausklingen.

Relax!BeHappy!Don’t Worry!

Was sind Ihre Tipps für entspanntes Reisen in Bangkok?

Hier finden Sie Teil 2 Bangkok, ganz entspannt.

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4 Kommentare

  • Reply Bangkok - ganz entspannt, Teil 2 24. Januar 2017 at 11:05

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